Hände weg vom Arbeitsvorgang – Die TdL plant Herabgruppierungen

Im Herbst 2021 findet die Einkommensrunde mit den Ländern statt. Eigentlich ist das der richtige Moment, den Beschäftigten Wertschätzung zu zeigen und „Danke“ zu sagen, dass sie im Landesdienst in den letzten zwei Jahren und insbesondere während der Pandemie tolle Arbeit geleistet haben. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) schlägt jedoch einen anderen Weg ein. Sie hat angekündigt, mit einer Neudefinition des so genannten Arbeitsvorgangs an die Ei...

Auftakt der Einkommensrunde 2021 im Länderbereich

Volker Geyer, der stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Fachvorstand Tarifpolitik, berichtet in einem Rundschreiben vom 8. Oktober 2021 (PDF) über die Auftaktverhandlungen zur Einkommensrunde 2021 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Landesvertretung von Baden-Württemberg in Berlin. In der Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaften ihre Forderungen erhoben und ausführlich begründet. Die Arbeitgeberseite hat kein Angebot abgegeben. Ei

Einkommensrunde 2021

Im Oktober starten die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Bundesländer. Deutschland braucht eine starke staatliche Daseinsvorsorge. Deshalb muss die Bezahlung im Landesdienst um 5 Prozent steigen – mindestens aber um 150 Euro. Hier erfahren Sie mehr: Öffentlicher Dienst: dbb fordert mehr Geld für Beschäftigte der Länder und auf der Sonderseite zur Einkommensrunde 2021.

Klare Absage an Einheitsversicherung

Der dbb hat seine klare Absage an eine wie auch immer modellierte Einheitsversicherung im Gesundheitssystem bekräftigt und warnt vor ideologischen Neiddebatten. „Die Idee der so genannten ‚Bürgerversicherung' wird nicht besser – auch wenn man sie wie SPD, Grüne und Linke seit Jahren und derzeit natürlich auch im Bundestagswahlkampf in Leierkasten-Manier wieder und wieder aufs Tapet bringt", stellte dbb Chef Ulrich Silberbach vor dem dbb Bundeshauptvorstand